Klimadokumente

Studie: Stromexporte von Stein- und Braunkohlestrom

Die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN hat eine Studie zum Stromexport bei era – energy research in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse jetzt vorliegen. Fazit: Deutschland produziert viel mehr Strom als im Land verbraucht wird. In den letzten fünf Jahren haben sich die deutschen Stromexportüberschüsse fast verzehnfacht. Auch Brandenburg exportiert 60 Prozent des Stroms, weil gerade hier […]

Die Klimakrise als Konfliktverschärfer

Die Klimakrise ist nicht nur eine ökologische Katastrophe, sondern hat auch eine sicherheitspolitische Dimension. Gemeinsam mit Bärbel Höhn, Jürgen Trittin und Omid Nouripour habe ich analysiert, wie klimatische Veränderungen, Konflikte verschärfen – mit entsprechenden Folgen für die weltweite Migration. Das policy-paper können Sie hier als PDF herunterladen oder unten im Volltext lesen Die Klimakrise als […]

Grüne Schlüsselprojekte für die Zukunft der Lausitz

Strukturwandel in der Lausitz hat längst begonnen – nicht nur in der Braunkohlewirtschaft Mit dem seit langem absehbaren Auslaufen der Braunkohlewirtschaft ist ein umfassender Strukturwandel-Prozess in der Lausitz in Gang gekommen, mit dem viele Fragen, Sorgen und Ängste verbunden sind: Kann die Lausitz industriell geprägte Energieregion bleiben und was muss dafür ggf. unternommen werden? In […]

Autor*innenpapier Finanzwende: Auf den Finanzmärkten den Hebel für Klimaschutz und Nachhaltigkeit umlegen

Ein Jahr nach der wegweisenden Klimakonferenz von Paris geht der Nachfolger, die COP22 in Marrakesch heute in die zweite Woche. Was heraussticht: Der Kampf für mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit wird zunehmend auf dem Feld der Finanz- und Haushaltspolitik ausgetragen. Investitionen sollen umgeleitet werden von klimaschädlichen in nachhaltige und klimafreundliche Bereiche. Zur Erreichung der Pariser Klimaziele und der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs).
Die wichtigsten Instrumente dafür: Transparenz in die Finanzmärkte bringen und damit aufzeigen, welche ökologischen und sozialen Auswirkungen Kapitalanlagen und Investments haben. In unserem Autor*innenpapier stellen wir (Annalena Baerbock, Reinhard Bütikofer, Anna Cavazzini, Georg Kössler, Christian Bothe) die Eckpunkte dieser Finanzwende vor und zeigen auf, was global, auf europäischer, auf Bundes-, oder auch kommunalen Ebene dafür getan werden kann.

Weimarer Erklärung zum Klimaschutz

Die Klimakrise ist die größte ökologische Herausforderung unseres Jahrhunderts. Sie verursacht immer mehr Wetterkatastrophen, trocknet Böden aus, verknappt Wasser, tötet tausende Tier- und Pflanzenarten und zerstört unsere Lebensgrundlagen und unsere Gesundheit. Sie verschärft Kriege, befeuert die globale Ungerechtigkeit und zwingt Millionen Menschen, ihre Heimat zu verlassen. Die Weltgemeinschaft hat mit dem Klimaabkommen von Paris eine wichtige Etappe für den Klimaschutz erreicht. Die Botschaft an die Welt ist eindeutig: Raus aus den Fossilen, rein in die Erneuerbaren. Der Ausbau der Atomkraft mit ihrem Risiko, ihren Folgeproblemen und ihren immensen Kosten ist dazu keine Alternative. Der neue Weltklimavertrag setzt gute Ziele. Er bringt die Hoffnung auf eine klimaneutrale Wirtschaft zurück in die Köpfe und Herzen der Menschen, auf eine saubere Wirtschaft und Industrie, die unsere Lebensgrundlagen erhält. Der Vertrag selbst aber überwindet die Klimakrise noch lange nicht. Er muss nun von den nationalen Regierungen umgesetzt werden. Die Arbeit fängt jetzt erst an!

CO2-Grenzwerte für Kohlekraftwerke – Studie der grünen BTF und des DIW

Umweltministerin Barbara Hendricks hat einen Kohleausstieg in den nächsten zweieinhalb Jahrzehnten angekündigt. Doch wie so vieles – man denke nur an das Klimaschutz Aktionsprogramm, das wie unsere Große Anfrage zeigt, eher Schein als Sein war – wird auch diesen hehren Worten wohl wenig Konkretes folgen. Aber muss das denn so sein? Nicht, wenn den politischen Versprechen die richtigen Instrumente folgen.
Gemeinsam mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) haben wir grüne Bundestagsfraktion daher gemeinsam ein wirksames Instrument präsentiert: CO2-Grenzwerte für Kohlekraftwerke. Ein Kohleausstieg ist damit innerhalb der nächsten 20 Jahre planungssicher und kosteneffizient möglich.

Enzyklika "Laudato Si"

im Juni 2015 sorgte Papst Franziskus mit seiner Enzyklika „Laudato Si“ für Aufsehen. Denn diese Enzyklika ist ein eindringlicher Aufruf zum Kampf gegen die Klimakrise. Sie stärkt Umweltschützerinnen und Umweltschützern den Rücken und nimmt Politik und Wirtschaft in die Pflicht. In deutlichen Worten mahnt Papst Franziskus zur Abkehr von einer ausbeuterischen Wirtschaftsweise, die unsere natürlichen Lebensgrundlagen zerstört […]

INDCs der Europäischen Union

Die Europäische Union hat bereits im März 2015 ihre Intended Nationally Determined Contributions (INDCs) an das UNFCCC-Sekretariat übermittelt. INDCs sind die „angestrebten nationalen Beiträge“ von Nationalstaaten, die diese auf Grund ihrer eigenen nationalen Umstände, Möglichkeiten und Prioritäten erstellt haben. Ziel der INDCs ist es, dass Staaten ihre eigenen Bemühungen zu einer Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und damit der […]

5. IPCC-Sachstandsbericht

Der Weltklimarat (IPCC) hat in seinem neuen Report deutlich gemacht: Wenn jetzt nicht gehandelt wird, ist es zu spät.
Treffen die pessimistischsten Berechnungen der Wissenschaftler zu, steigt der Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts um 82 Zentimeter an. Die Regierung der Malediven hatte schon vor vier Jahren eindringlich mit einer Sitzung darauf aufmerksam gemacht, was ein unbegrenzter Anstieg des Meeresspiegels bedeuten könnte: Sie tagten unter Wasser. Die Landgebiete der Malediven erheben sich größtenteils nicht mehr als einen Meter aus dem Meer.
Hier erfahren Sie alles zum 5. Sachstandsbericht des IPCC.